Berlin (dpa) - Angesichts der wachsenden sozialen Not in Griechenland erwartet EU-Parlamentspräsident Martin Schulz, dass die Europäische Union schon in den nächsten Tagen ein "humanitäres Hilfsprogramm" für das Euro-Krisenland auflegt. Die "Ärmsten der Armen" dürften nicht die Zeche für die kompromisslose Krisenpolitik der linksgeführten Regierung in Athen tragen, sagte der SPD-Politiker in der ARD. Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident François Hollande sprachen sich am Abend in einem Telefonat für einen EU-Sondergipfel am Dienstag aus.