Juba (AFP) Die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Rebellen im Südsudan gefährden zunehmend auch die ärztliche Versorgung der Zivilbevölkerung. Seit sein Team vor fünf Tagen das Krankenhaus von Kodok im heftig umkämpften nördlichen Bundesstaat Upper Nile fluchtartig habe verlassen müssen, seien mindestens zwölf Patienten gestorben, teilte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) am Freitag mit. Mindestens 40 verwundete oder kranke Patienten seien dringend auf Hilfe angewiesen. Die fünf Mediziner des IKRK warten demnach in der Hauptstadt Juba auf eine Stabilisierung der Sicherheitslage in Kodok.