Berlin (AFP) Nach dem Tod des tibetischen Mönchs und Bürgerrechtlers Tenzin Delek Rinpoche in chinesischer Haft erhebt der Berliner Menschenrechtsbeauftragte schwere Vorwürfe gegen die Pekinger Behörden. Der Fall Delek sei ein weiterer "Hinweis darauf, dass der Tod inhaftierter Aktivisten durch die Versagung angemessener medizinischer Versorgung in Kauf genommen wird", erklärte der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Christoph Strässer (SPD), am Mittwoch. "Wir sind in tiefer Sorge über diese Entwicklung, die im Widerspruch zu zentralen humanitären Grundsätzen steht."