Stuttgart (SID) - Die deutschen Volleyballerinnen brauchen beim letzten Grand-Prix-Vorrundenturnier (16. bis 18. Juli) in Stuttgart drei Siege, um die Chance auf die angestrebte Finalteilnahme zu wahren. Vor den abschließenden Spielen gegen die Dominikanische Republik (Donnerstag, 20 Uhr), die Türkei (Freitag, 18 Uhr) und Serbien (Samstag, 18 Uhr/alle Sport1) liegt die Mannschaft von Bundestrainer Luciano Pedullà mit sechs Punkten auf Platz acht der Zwölfertabelle.

Da die USA als Gastgeber bereits für das Grand-Prix-Finale am letzten Juli-Wochenende in Omaha/Nebraska qualifiziert ist, würde Deutschland ein sechster Platz für ein Ticket reichen. "Es ist absolut möglich, dreimal zu gewinnen", sagte Zuspielerin Mareen Apitz. Sollte die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) drei Erfolge einfahren, dürfen im Parallelturnier in Hongkong Japan und Thailand je maximal einmal gewinnen. Nur dann kann die DVV-Auswahl die Reise in die USA antreten.

Die Gegner in Stuttgart können den Sprung unter die besten Sechs allesamt nicht mehr schaffen, daher ist Apitz optimistisch: "Gegen die Dominikanische Republik müssen wir unser Spiel durchdrücken, die Türkinnen wechseln ein wenig durch, aber sie sind gefährlich. Serbien ist der dicke Brocken. Wenn wir gut spielen, dann wird es schwer für die anderen", sagte die 28-Jährige.