Frankfurt/Main (AFP) Der Chef der Deutschen Bahn, Rüdiger Grube, hat Berichte dementiert, der Konzern wolle Konzerntöchter teilprivatisieren. "Das war nie unsere Absicht und wird auch in Zukunft nicht unsere Absicht sein", sagte Grube am Donnerstag dem Sender HR-Info. Die "Welt" hatte vergangene Woche berichtet, die Bahn erwäge eine Teilprivatisierung der Schenker Logistics und von Arriva, also dem Auslandsgeschäft im Personenverkehr. Sie berief sich auf ein Aufsichtsratsmitglied der Bahn, wonach das Unternehmen in den kommenden Jahren Milliarden investieren müsse, gleichzeitig aber eine hohe Dividende an den Bund zahlen müsse und die Verschuldung deckeln wolle.