Berlin (AFP) Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat nach Einschätzung von Juristen der Bundestagsverwaltung kaum Chancen, sich im Streit um die Pkw-Maut gegen die EU-Kommission durchzusetzen. Die beiden Maut-Gesetze stellten in ihrer Kombination eine "mittelbare Diskriminierung aus Gründen der Staatsangehörigkeit" dar, zitierte der "Kölner Stadt-Anzeiger" vom Donnerstag aus einem aktuellen Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Parlaments. Dies verstoße gegen fundamentale Prinzipien der Europäischen Union.