Bujumbura (AFP) Nach dem Wahlsieg von Amtsinhaber Pierre Nkurunziza bei der Präsidentschaftswahl in Burundi hat ein unterlegener Oppositionskandidat Neuwahlen gefordert. Agathon Rwasa, der bei der Wahl mit 19 Prozent der Stimmen auf den zweiten Platz kam, nannte das Ergebnis am Samstag "frei erfunden". Es herrsche eine tiefe Krise im Land. Rwasa zeigte sich offen für die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit unter der Bedingung, dass diese die "Hauptaufgabe" habe, "freie und demokratische Wahlen vorzubereiten".