Jerusalem (AFP) Nach dem Tod eines palästinensischen Kleinkinds bei einem Brandanschlag im Westjordanland verschärft die israelische Regierung ihr Vorgehen gegen jüdische Extremisten. Verteidigungsminister Mosche Jaalon genehmigte am Sonntag die Verhängung der bislang nur gegen Palästinenser angewandten sogenannten Verwaltungshaft, die es Israels Behörden erlaubt, Verdächtige ohne Anklage oder Urteil praktisch uneingeschränkt festzuhalten. "Dem jüdischem Terrorismus muss mit denselben Mitteln begegnet werden wie dem arabischen Terrorismus", ließ Jaalon mitteilen.