Berlin (AFP) Der DDR-Staatssicherheitsdienst hat einem Medienbericht zufolge die rechtsextreme Szene in der Bundesrepublik mit zahlreichen Spitzeln ausspioniert. Nach Erkenntnissen der Stasi-Unterlagenbehörde habe das Ministerium für Staatssicherheit mindestens 42 Inoffizielle Mitarbeiter unter westdeutschen Neonazis und in deren unmittelbarem Umfeld geführt, berichtete die "Berliner Zeitung" am Donnerstag. Einige der IM seien gleichzeitig V-Leute des westdeutschen Verfassungsschutzes gewesen und hätten der Stasi so Einblick in dessen Arbeit geben können.