Passau (AFP) Der Siemens-Chef Joe Kaeser sieht die neuen Finanzhilfen für Griechenland als Einstieg in eine Transferunion. Bei den aktuellen Verhandlungen sei es letztlich um die Frage gegangen, ob Europa es schaffe, "ein Land, das über Jahrzehnte hinweg seine Wettbewerbsfähigkeit verloren hat, weiterhin zu integrieren und damit letztlich den Beginn einer Transferunion zu konstituieren", sagte Kaeser der "Passauer Neuen Presse" (Samstagsausgabe). An einer Transferunion führe nichts vorbei, "wenn man den Anspruch hat, ein wirtschaftspolitisches Europa mit einheitlicher Währung zu formen".