Addis Abeba (AFP) Die Friedensgespräche für den Krisenstaat Südsudan sollen doch fortgesetzt werden, allerdings ohne Präsident Salva Kiir. Die Anstrengungen für Frieden würden "nicht beendet", sagte Präsidentschaftssprecher Ateny Wek Ateny am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Ein ranghoher Mitarbeiter Kiirs hatte am Freitag die Gespräche für ausgesetzt erklärt und hatte dies mit der Aufspaltung des Rebellenlagers um den früheren Vizepräsidenten Riek Machar begründet. Internationale Vermittler hatten beiden Seiten eine Frist bis Montag für ihre Friedensgespräche gesetzt und Sanktionen angedroht.