Berlin (AFP) In der Debatte um die von den Kassen finanzierten Patientenberatung fordern Oppositionspolitiker Gesetzesänderungen, um die Unabhängkeit des Beratungsangebots zu gewährleisten. "Wir werden nicht umhin kommen, das Verfahren, die Finanzierung und damit das entsprechende Gesetz zu ändern", sagte die Sprecherin für Patientenrecht der Linksfraktion im Bundestag, Kathrin Vogler, der "Welt am Sonntag". Die Gesundheitsexpertin der Grünen, Maria Klein-Schmeink, schlug vor, die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) künftig beim Bundesversicherungsamt anzugliedern. Es dürften nicht die Krankenkassen, die häufig Gegenstand der Beratung seien, über die Vergabe der Fördermittel entscheiden.