Kassel (AFP) Die Jobcenter dürfen Langzeitarbeitslose auch gegen deren Willen in die vorgezogene Rente schicken. Das gilt auch dann, wenn dies zu Abschlägen bei der Höhe der Rente führt, wie am Mittwoch das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel entschied. Hartz-IV-Empfänger müssten versuchen, ihre Hilfebedürftigkeit zu beenden - auch durch die Inanspruchnahme anderer Sozialleistungen wie einer vorgezogenen Rente, argumentierten die Richter. Weigere sich ein Langzeitarbeitsloser, diese zu beantragen, dürfe das Jobcenter das für ihn tun. (Az: B 14 AS 1/15 R)