Hamburg (AFP) Dresden leidet als Wissenschaftsstandort unter den Folgen der Pegida-Demonstrationen. "Wir haben einen echten Reputationsverlust erlitten", sagte Hans Müller-Steinhagen, Rektor der Technischen Universität Dresden, der Wochenzeitung "Zeit" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. Der Schaden sei "nicht so schnell zu beseitigen", sagte Sachsens Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) dem Blatt. Nach "Zeit"-Angaben entscheiden sich Forscher und Wissenschaftler "auch wegen der aktuellen Anfeindungen gegen Flüchtlinge" gegen die TU und andere Dresdner Forschungseinrichtungen.