Juba (AFP) Die von der internationalen Gemeinschaft erhoffte Unterzeichnung eines Friedensabkommens für den Südsudan rückt angesichts wieder aufflammender Gewalt in weite Ferne. Die Konfliktparteien machten sich am Mittwoch gegenseitig für erneute Kämpfe verantwortlich. Ein Armeesprecher sagte der Nachrichtenagentur AFP, in Manyo im nordöstlichen Staat Upper Nile habe es einen "heftigen Angriff der Rebellen" gegeben. Die Streitkräfte hätten sich gewehrt und die Aufständischen "zurückgeschlagen", sagte der Sprecher. Es könne nicht sein, dass ein Friedensvertrag unterzeichnet und nur wenig später ein Angriff gestartet werde.