Montréal (AFP) Im Streit zwischen dem führenden kanadischen Papierhersteller Produits forestiers Résolu (PFR) mit Greenpeace hat sich der deutsche Medienkonzern Axel Springer auf die Seite der Umweltschützer gestellt. Springer beobachte "seit Jahren aufmerksam die Querelen" zwischen Umweltorganisationen, kanadischen Ureinwohnern und der Forstwirtschaft, sagte der Sprecher des Springer-Konzerns, Michael Schneider, am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Angesichts der "gegenwärtigen Eskalation" des Streits habe sein Unternehmen Ende 2014 die Geschäftsbeziehungen zu PFR beendet und werde so lange nicht mehr bei dem Unternehmen bestellen, wie sich die Lage nicht ändere.