Hamburg (AFP) Der Präsident des Bundes der Vertriebenen (BdV), Bernd Fabritius, denkt über einen neuen Namen für seinen Verband nach. Die Vertreibung der Deutschen aus den ehemaligen Ostgebieten sei "früher eine wesentliche Klammer" des BdV gewesen, sagte Fabritius dem "Spiegel" vom Samstag. Heute allerdings treffe der Name "die Situation nicht mehr umfassend". Die jetzigen Mitglieder hätten "ganz andere Wünsche und Sorgen als die Heimatvertriebenen von 1945". Als mögliche neue Bezeichnung brachte Fabritius "Bund der Deutschen aus Mittel- und Südosteuropa" ins Gespräch.