Peking (AFP) Ein Finanzjournalist hat nach Angaben der chinesischen Staatsmedien "gestanden" durch seine Berichterstattung über Wertpapiere und Termingeschäfte die jüngsten Turbulenzen an der chinesischen Börse verschuldet zu haben. Wang Xiaolu von der Zeitschrift "Caijing" habe zugegeben, dass die von ihm verbreiteten "falschen Informationen" zu "Panik und Unruhe" an den Aktienmärkten geführt und das Vertrauen der Anleger "ernsthaft untergraben" hätten, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag. Damit habe er dem Staat und den Investoren große Verluste verursacht. Wang war nach dem jüngsten Börsencrash wegen Verbreitens falscher Informationen festgenommen worden.