München (SID) - Bayern Münchens Sportvorstand Matthias Sammer und Leverkusens Sportchef Rudi Völler sehen den Ablöse-Wahnsinn in der Fußball-Bundesliga gelassen. "Das ist eben so, dass die Ablösesummen aus England angeschoben werden. Manchmal leidet man darunter, manchmal profitiert man", sagte Völler nach dem 0:3 der Werkself in München.

"Es fließt derzeit sehr viel Geld in den deutschen Fußball. Der eine kriegt 80 Millionen, der andere 30 Millionen. Die Frage ist, was man strategisch daraus macht. Wir müssen konstruktiv nach vorne gucken und nicht kapitulieren", sagte Sammer, Man müsse vielmehr sehen, "was das für Chancen beinhaltet".

Vorschläge, wie etwa von Stuttgarts Sportvorstand Robin Dutt, Obergrenzen bei Ablösen und Gehältern einzuführen, kann Sammer jedoch nicht nachvollziehen. "Der Sozialismus ist gescheitert, der Kommunismus gleich mit", sagte er dazu.