Peking (SID) - Wieder wurde es nichts mit dem Weltmeistertitel. Für den großen Favoriten Renaud Lavillenie blieb in Peking "nur" Platz drei. Und der Olympiasieger und Weltrekordler aus Frankreich ärgerte sich sicherlich am meisten darüber.

Zum vierten Mal hatte der verbissen ehrgeizige Franzose in Peking Anlauf zu seinem ersten WM-Titel genommen. Zum vierten Mal vergebens: 5,80 m standen am Ende für "Air France" zu Buche. Nach 2009 in Berlin und 2011 in Daegu holte er zum dritten Mal Platz drei, 2013 in Moskau reichte es zu Silber.

Mittlerweile haben auch seine Konkurrenten gemerkt, dass Überflieger Lavillenie zu beeindrucken ist. "Es scheint ein bisschen der Wurm drin zu sein. Bei ihm scheint der Kopf eingesetzt zu haben", sagte Silbermedaillengewinner Raphael Holzdeppe, der seinem Konkurrenten 2013 Gold wegschnappte. Die nächste Chance hat Lavillenie 2017 bei der WM in London. "Da wird es aber nicht leichter", sagte Holzdeppe. Auch ein Renaud Lavillenie wird nicht jünger.