Peking (SID) - Eigentlich bedurfte es gar keines Beweises mehr, dass Ashton Eaton der unumstrittene "König der Athleten" ist. Doch mit seinem Weltrekord (9045 Punkte) demonstrierte der Amerikaner mal wieder seine Überlegenheit.

Der studierte Psychologe mit schwarzem Gürtel im Taekwondo gilt nicht nur als hochtalentiert, sondern auch als äußerst penibel. Es zahlt sich seit Jahren aus: Olympiasieger 2012, Weltmeister 2013 und 2015, dazu zwei Weltrekorde.

Dabei ist Eaton (27), einer der wenigen noch vorhandenen Stars der US-Leichtathletik, keineswegs so unnahbar wie andere Topathleten - und auch deshalb äußerst beliebt. Seit Jahren lädt er beispielsweise deutsche Zehnkämpfer zu sich zum gemeinsamen Training ein. Und auch nach seinem Triumph in Peking gab es für das deutsche Trio um Bronzemedaillengewinner Rico Freimuth ein Sonderlob: "Ich liebe die deutschen Jungs. Sie haben den größten Kampfgeist. Ich lerne von ihnen."