Peking (SID) - Schon am ersten Tag der WM sorgte ein 19 Jahre alter Läufer aus Eritrea für die größte Überraschung: Ghirmay Ghebreslassie hieß der Sieger im Marathon - und nicht einer der favorisierten Kenianer wie Weltrekordler Dennis Kimetto oder Ex-Weltrekordler Wilson Kipchang. Beide gaben in Peking auf. 

Im Gegensatz zu Ghebreslassie. Und das nicht nur auf den 42,195-km-Lauf in Peking bezogen. Denn eigentlich sollte aus ihm ein erfolgreicher Student werden, wenn es nach dem Willen seiner Eltern gegangen wäre. "Ich wollte lieber ein großartiger Athlet werden", sagte er nach dem Rennen seines Lebens. Mit dem er nicht nur der jüngste Marathon-Weltmeister der Geschichte wurde, sondern auch das erste WM-Gold für sein Land gewann.