Düsseldorf (AFP) Die extrem niedrige Inflation beschert einer Studie zufolge den meisten Beschäftigten in der Europäischen Union nach einer langen Durststrecke wieder leichte Lohnzuwächse. Während die Reallöhne 2013 noch in zwölf EU-Ländern gesunken waren, war dies 2014 lediglich in sechs Staaten der Fall, wie aus dem am Montag veröffentlichten Europäischen Tarifbericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hervorgeht. In diesem Jahr werden demnach nur für Kroatien reale Lohnverluste prognostiziert.