Paris (AFP) Hohe Prämien und Abfindungen für scheidende Konzernchefs sorgen in Frankreich immer wieder für erregte Debatten - jetzt sieht sich Alcatel-Lucent-Chef Michel Combes heftiger Kritik ausgesetzt. Der Generaldirektor des US-französischen Telekommunikationsausrüsters verteidigte am Montag, dass er nach seinem Abgang von der Konzernspitze rund 14 Millionen Euro in Form von Aktien erhalten wird. "Das bedeutet, dass es mir gelungen ist, Wert zu schaffen", sagte Combes.  Außerdem sei der Konzern "gerettet", den er am Rande eines Bankrotts übernommen habe.