Köln (SID) - Geschäftsführer Jörg Schmadtke vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln hat Stadionsprecher Michael Trippel nach einem flapsigen Spruch nach dem letzten Heimspiel mit Konsequenzen gedroht. "Herr Trippel muss aufpassen, was er sagt. Das war jetzt nicht das erste Mal", wurde Schmadtke im Kölner Express zitiert: "Man kann hinterher immer kommen mit Ironie. Aber Trippel hat eine Verantwortung ? wenn er der nicht gerecht wird, dann müssen wir uns ernsthaft mit ihm beschäftigen."

Trippel hatte nach dem 2:1-Sieg des FC gegen den Hamburger SV bei Einblendung der Tabelle auf der Anzeigetafel gesagt: "Das wird jetzt ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem VfL Wolfsburg bis zum Saisonende", kommentierte der Stadionsprecher. Schmadtke erklärte, man müsse "gerade nach dem guten Start aufpassen, dass alle auf dem Boden bleiben. Da muss unser Stadionsprecher mithelfen ? und nicht irgendwas befeuern."

Trippel ist seit 1999 Stadionsprecher und gehört zudem dem Mitgliederrat an.