Aiguebelette-le-Lac (SID) - Der Deutschland-Achter hat seine Titelambitionen bei den Weltmeisterschaften in Aiguebelette eindrucksvoll untermauert. Das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV) gewann seinen Vorlauf souverän vor dem WM-Dritten Polen und den USA und zog damit auf direktem Weg ins Finale am Sonntag ein.

"Vorlauf gewonnen, eine Länge Vorsprung, was will man mehr?", sagte Trainer Ralf Holtmeyer, der sein Team im Endlauf aber in der Außenseiterrolle sieht: "Die Briten sind Favorit".

Die Crew um Schlagmann Hannes Ocik (Schwerin) will auf dem Lac d'Aiguebelette erstmals seit vier Jahren wieder WM-Gold gewinnen. In den WM-Finals 2013 und 2014 musste sich das DRV-Paradeboot jeweils Großbritannien geschlagen geben. Um sich direkt für die Olympischen Spiele in Rio 2016 zu qualifizieren, muss der Deutschland-Achter im Endlauf mindestens Platz fünf belegen.

Vor dem Achter hatte bereits der in dieser Saison noch ungeschlagene Frauen-Doppelvierer den Endlauf mit einem Vorlaufsieg erreicht.