Duisburg (AFP) Gut fünf Jahre nach der Katastrophe bei der Duisburger Loveparade hat sich am Dienstag erstmals ein deutsches Gericht mit der Tragödie befasst. In dem Zivilprozess vor dem Landgericht Duisburg machten die Richter jedoch einem am Unglückstag eingesetzten Feuerwehrmann, der wegen einer posttraumatischen Belastungsstörung rund 90.000 Euro Schadenersatz und Schmerzensgeld fordert, wenig Hoffnung. "Wir sehen für Ihre Klage keine Aussichten auf Erfolg", sagte der Vorsitzende Richter Stefan Ulrich.