Berlin (AFP) Der Leipziger Sozialpsychologe Oliver Decker sieht Fremdenfeindlichkeit als "generelles Problem" in Deutschland, allerdings mit Schwerpunkten im Osten und im Süden des Landes. In Ostdeutschland würde etwa ein Drittel der Bevölkerung allgemeinen Vorurteilen gegen Migranten zustimmen, im Westen etwa ein Viertel, sagte Decker der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Dienstag. Daneben gebe es auch ein Süd-Nord-Gefälle: "So leben etwa in Bayern mehr Menschen mit fremdenfeindlichen Einstellungen als in Norddeutschland."