Teheran (AFP) Für den Iran bleiben die USA auch nach dem Abkommen über das iranische Atomprogramm der "Feind Nummer eins". Der ultrakonservative Vorsitzende des Expertenrats, Ayatollah Mohammed Jasdi, sagte am Dienstag laut Presseberichten, der Iran werde trotz des Atomabkommens seine Außenpolitik nicht ändern. "Die Islamische Republik Iran betrachtet die USA weiter als Feind Nummer eins", sagte Jasdi zur Eröffnung der jährlichen Sitzung des Expertenrats. Das Gremium aus 86 Geistlichen wählt das geistliche Oberhaupt und kontrolliert im Prinzip auch die Ausübung des Amtes.