Duisburg (dpa) - Nach dem tödlichen Schuss auf einen ausgerissenen Orang-Utan zeigt sich der Duisburger Zoo geschockt, verteidigt aber auch seine Entscheidung. "Die Narkose des Affen war keine Alternative", sagte Zoo-Direktor Achim Winkler nach dem Tod von Menschenaffe Nieas am Vortag. Bis das Mittel gewirkt hätte, hätte der 26 Jahre alte Zucht-Orang-Utan einen Zaun überwinden und auf die Straße rennen können, sagte er. Der Affe sei nach dem Fehler eines Pflegers durch einen falsch gesicherten Schieber aus seinem Gehege entkommen.