Shanghai (AFP) Auf der Suche nach Schuldigen für die Börsenturbulenzen in China hat die Aufsichtsbehörde CSRC nun drei Firmen Strafen auferlegt, die Anlegern den anonymen Handel mit Aktien ermöglichten. Die drei Unternehmen müssen wegen "illegaler Wertpapiergeschäfte" insgesamt 453 Millionen Yen (63 Millionen Euro) zahlen, wie die Börsenaufsicht CSRC mitteilte. Zudem seien bei zwei der Firmen "illegale Gewinne" in Höhe von 151 Millionen Yen beschlagnahmt worden. Erst am Sonntag hatten die staatlichen Medien den Finanzjournalisten Wang Xiaolu als Schuldigen vorgeführt, der gestand, er habe durch falsche Informationen Panik und Unruhe an den Aktienmärkten verursacht.