Karlsruhe (AFP) Weil das Bundesverfassungsgericht eine Verfahren nach eigener Einschätzung unangemessen verzögert hat, erhält eine Beschwerdeführerin erstmals eine Entschädigung vom höchsten deutschen Gericht. Das entschieden die Karlsruher Richter in einem am Freitag veröffentlichten Beschluss. Wegen zunächst unklarer Zuständigkeiten hatte es dreieinhalb Jahre gedauert, bis die Akte der Frau auf dem Schreibtisch des bearbeitenden Richters lag. Die Beschwerdeführerin bekommt nun 3000 Euro. BVerfg: (Az.: 1 BvR 2781/13 - Vz 11/14 -)