Wiesbaden (AFP) Jugendämter haben im vergangenen Jahr häufiger Kindeswohlgefährdungen festgestellt. In 18.600 Fällen sahen die Behörden eine akute Gefährdung und in weiteren 22.400 Fällen eine latente Gefährdung, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Dies bedeutete demnach einen Anstieg im Vergleich zum Jahr 2013 um 8,2 Prozent und 4,7 Prozent. Die Jugendämter prüften auch insgesamt öfter, ob ein Kind gefährdet ist.