Bagdad (AFP) Anderthalb Wochen nach der Entführung von 18 türkischen Arbeitern im Irak hat sich eine extremistische Gruppierung zu der Tat bekannt. In einem im Internet veröffentlichten Video gab die bisher unbekannte Gruppe "Todesschwadronen" an, die Männer verschleppt zu haben. Sie forderte von der Türkei unter anderem, dass Milizen in Syrien die Belagerung von vier schiitischen Dörfern beenden sollten. Die 18 Angestellten der türkischen Baufirma Nurol Insaat waren am 2. September in einem nördlichen Distrikt von Bagdad, in Sadr City, von Bewaffneten entführt worden, wo sie am Bau eines Fußballstadions beteiligt waren.