Essen (AFP) Mieterschützer sehen die neue Fusion auf dem deutschen Wohnungsmarkt skeptisch. Es werde in einem solchen Riesenkonzern, wie er aus dem Zusammenschluss der Deutsche Wohnen und der LEG entstehen soll, "weniger um die Mieter in ihren einzelnen Quartieren gehen als um Gewinnmaximierung", sagte Silke Gottschalk vom Mieterbund Nordrhein-Westfalen der "Rheinischen Post" vom Montag. Eigentlich müssten einzelne Quartiere gezielt gestärkt werden, "aber jetzt versucht man Kosten durch eine größere Einheit zu senken". Eine Prognose über die Mietentwicklung indes "sollten wir noch nicht wagen", sagte Gottschalk.