Berlin (AFP) Die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl hält auch die überarbeiteten Gesetzespläne der Bundesregierung für ein neues Asylrecht für verfassungswidrig. Geschäftsführer Günter Burkhardt verwies am Montag gegenüber AFP auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 2012, wonach es auch bei einer kurzen Aufenthaltsdauer von Flüchtlingen unzulässig sei, Leistungen an diese "auf die Sicherung der physischen Existenz" zu beschränken. Genau dies sehe aber die neue Vorlage von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) vor.