Kabul (dpa) - Nach dem Bombenangriff auf eine Klinik der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen in der nordafghanischen Stadt Kundus ist die Zahl der Toten gestiegen. Wie MSF-Sprecherin Christiane Winje in Berlin sagte, kamen 22 Menschen ums Leben. Es handelt sich ihren Angaben nach um zwölf MSF-Mitarbeiter und zehn Patienten, darunter drei Kinder. Das Krankenhaus war am Samstag vermutlich versehentlich von US-Bomben getroffen worden. Ärzte ohne Grenzen zog sich heute aus der Stadt zurück.