Conakry (AFP) Bei der Präsidentschaftswahl in Guinea hat sich eine hohe Beteiligung abgezeichnet. Vor den Wahllokalen in dem westafrikanischen Staat bildeten sich am Sonntagmorgen lange Schlangen. Die Wahl fand unter dem Eindruck von Gewalt und Spannungen statt. Am Freitag waren bei Zusammenstößen zwischen Anhängern von Amtsinhaber Alpha Condé und Oppositionellen sieben Menschen getötet worden. Sechs der sieben Herausforderer von Condé hatten im Vorfeld eine Verschiebung des Urnengangs gefordert. Sie werfen den Behörden Unregelmäßigkeiten bei der Registrierung der Wahlberechtigten und der Verteilung der Wählerkarten vor.