Istanbul (AFP) Nach dem blutigen Anschlag in der türkischen Hauptstadt Ankara verdächtigen die Ermittler laut Medienberichten Anhänger der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). Die amtliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete am Samstagabend unter Berufung auf Polizeikreise, die in Ankara verwendeten Sprengsätze glichen jener Bombe, mit der ein Selbstmordattentäter im Juli mehr als 30 Menschen in der Stadt Suruc an der syrischen Grenze getötet hatte. Für den Anschlag von Suruc hatte die türkische Regierung den IS verantwortlich gemacht.