Berlin (AFP) Vor der für Freitag geplanten Verabschiedung der Vorratsdatenspeicherung im Bundestag haben Journalisten- und Medienorganisationen die umstrittenen Regelungen erneut heftig kritisiert. Die Vorratsdatenspeicherung schade dem Informantenschutz und schränke dadurch die Presse- und Rundfunkfreiheit "in unvertretbarem Maße ein", hieß es in einer am Donnerstag von der ARD verbreiteten Erklärung. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International und weitere Organisationen kündigten anlässlich der Bundestags-Abstimmung Proteste vor dem Berliner Reichstag an.