Berlin (AFP) Afghanische Mitarbeiter der im nordafghanischen Kundus tätigen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) erheben einem Zeitungsbericht zufolge schwere Vorwürfe gegen ihren Arbeitgeber. Wie die "Berliner Zeitung" (Freitagsausgabe) berichtete, sollen die GIZ-Verantwortlichen rund zwei Dutzend lokale Mitarbeiter am Tag der Erstürmung von Kundus durch die Taliban ihrem Schicksal überlassen haben, obwohl mit Racheakten der Islamisten zu rechnen gewesen sei. Die afghanischen Mitarbeiter sind demnach überzeugt, dass sie und ihre Familien nur durch Zufall überlebt hätten.