Berlin (AFP) Als Reaktion auf die Ankündigung von US-Präsident Barack Obama, den US-Truppenabzug aus Afghanistan zu verzögern, wollen die verteidigungspolitischen Sprecher von Union und SPD den Bundeswehrstützpunkt im nordafghanischen Masar-i-Scharif deutlich länger halten als bisher geplant. "Das eröffnet uns die Chance, die Ausbildung auch in Nordafghanistan weiter sicherzustellen", sagte der CDU-Experte Henning Otte der "Bild"-Zeitung (Freitagsausgabe). Sein SPD-Kollege Rainer Arnold erklärte, mit der Entscheidung der USA sei die Voraussetzung erfüllt, dass die Bundeswehr in Masar-i-Scharif bleibe.