Berlin (AFP) Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki will gegen die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung vor dem Bundesverfassungsgericht klagen. Der Europäische Gerichtshof habe erklärt, dass es bei Berufsgeheimnisträgern gar nicht zu einer Speicherung kommen dürfe, sagte Kubicki der "Welt" (Freitagsausgabe). "Dass diese Regierung das ignoriert, fordert eine Klage geradezu heraus". Diesen Rechtsbruch mit Ansage werde er "persönlich bekämpfen", sagte Kubicki weiter. Er sei als Anwalt betroffen – und als Abgeordneter, der Immunität genieße.