Paris (AFP) Gegen den früheren Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, laufen in seiner Heimat Frankreich Vorermittlungen wegen Betrugsverdachts. Die Pariser Staatsanwaltschaft geht der Anzeige eines Ex-Aktionärs von Strauss-Kahns inzwischen Pleite gegangenem Investmentfonds LSK nach, wie am Freitag aus Justizkreisen verlautete. Medienberichten zufolge hat der frühere Aktionär Anzeige wegen Betrugs, Veruntreuung und Fälschung erstattet. Er gibt an, vor dem Kauf von LSK-Aktien im Wert von 500.000 Euro falsch über die finanzielle Lage des Fonds informiert worden zu sein.