Beirut (AFP) Die kurdischen Kämpfer in Nordsyrien haben der Menschenrechtsorganisation Amnesty International vorgeworfen, ihren Bericht über angebliche Kriegsverbrechen durch kurdische Einheiten "willkürlich, parteiisch und unprofessionell" erstellt zu haben. Die kurdische YPG in Nordsyrien teilte am Freitag in einer Erklärung mit, dass sich Amnesty auf die Aussage von Augenzeugen gestützt habe, die zusammen mit der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) aus der betreffenden Region geflohen seien. Diese Augenzeugen seien selbst "mit dem Blut der syrischen Bevölkerung befleckt".