Berlin (AFP) Nach dem Übernahmevorstoß durch die marktführende Konkurrentin Vonovia hat Deutschlands zweitgrößte Immobiliengesellschaft Deutsche Wohnen ihre Pläne für eine Fusion mit dem Unternehmen LEG vorerst gestoppt. "Trotz anfänglich breiter Unterstützung für die LEG-Transaktion" habe eine "Änderung der Empfehlung der wichtigsten Stimmrechtsberater infolge des Vonovia-Vorstoßes dazu geführt, dass wir die erforderliche 75-Prozent-Zustimmung in unserer Hauptversammlung nicht erreichen werden", erklärte Deutsche Wohnen am Mittwoch in Berlin. Die für den 28. Oktober geplante Hauptversammlung, bei der die Fusion mit LEG beschlossen werden sollte, wurde abgesagt.