Bogotá (AFP) Fast 30 Jahre nach einer Militäroperation gegen Guerillakämpfer in Kolumbien haben die Justizbehörden erstmals sterbliche Überreste von verschwundenen Zivilisten identifiziert. Es handele sich um drei Frauen, die nach der Rückeroberung des von der Guerillagruppe M-19 besetzten Justizpalastes in der Hauptstadt Bogotá im November 1985 vermisst wurden, wie die Generalstaatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte. Zwei von ihnen hatten demnach in der Gerichtskantine gearbeitet, die dritte war eine Besucherin.