New York (AFP) Die Plünderung von Kulturgütern in Syrien geht nicht nur auf das Konto der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS), vielmehr sind dafür auch die anderen Kriegsparteien verantwortlich. Das ist die zentrale Aussage einer am Mittwoch in der Zeitschrift "Near Eastern Archeology" veröffentlichten Studie des US-Archäologen Jesse Casana von der Universität Dartmouth im US-Bundesstaat New Hampshire. Für die Studie wurden Satelliten-Aufnahmen von 1300 archäologischen Stätten in Syrien ausgewertet, was etwa einem Sechstel des Bestandes entspricht.