Berlin (AFP) Die Datenschutzbeauftragten von Bund und Ländern haben sich nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zum "Safe Harbor"-Datentransferabkommen am Montag auf ihr weiteres Vorgehen auf nationaler Ebene geeinigt. Hamburgs Datenschutzbeauftragter Johannes Caspar teilte anschließend mit, er werde nun alle Unternehmen daraufhin überprüfen, ob sie weiter "allein" auf Grundlage des Abkommens Daten in die USA übermittelten. Das gelte "insbesondere" für die Töchter von "Safe Harbor"-gelisteten Firmen, die in Hamburg säßen und Daten an Konzernmütter übertrügen.