Jerusalem (AFP) Die für die Verwaltung des Jerusalemer Tempelbergs zuständige islamische Stiftung (Wakf) hat die israelische Polizei beschuldigt, die Anbringung von Überwachungskameras auf dem Gelände zu verhindern. Mitarbeiter der Frommen Stiftung hätten "am Montagmorgen mit der Installation der Kameras begonnen, aber die israelische Polizei schritt ein und stoppte die Arbeiten", teilte die Wakf mit. Zwei Tage zuvor hatte US-Außenminister John Kerry angekündigt, die Konfliktparteien seien sich einig, mittels Videoüberwachung die anhaltenden Spannungen auf dem Hochplateau abzubauen.